Burning Sky

Fünfzehnter Spieltag

Die Abenteurer betreten die Stadt durch einen Seiteneingang am Fluss und nehmen zwei Zimmer in einem Gasthaus das Balan Bastom bekannt ist.

Während des ersten Abends suchen sie die Burg der Königin auf und melden sich für eine Audienz bei der Königin an. Dabei erfahren sie dass nur der Proxy von Lord Gallo tatsächlich noch in Haft ist. Die Amtszimmer sind im gleichen Trakt wie die Amtstuben der Proxy´s der Lords.

Die Proxy vom Timor ist Melanie Ursin – Cousine von Lady Timor. Sie ist für Tinuviel´s Charme und Cuin’halars logischen Argumenten, dass die Inquisitoren die Magier in der Domäne von Lady Timor nicht ungeschoren lassen werden sehr empfänglich. Sie informiert sie, dass das Abkommen mit den Ragiesiern schon abgesegnet sei und dass ein ragesischer Botschafter am Hofe sei.

Proxy Bjonnir Dashgoban – Schwiegertochter von Lord Dashgoban ist da schon schwieriger zu überzeugen. Cuin’halar zieht trotzdem alle Seiten auf um Bedenken gegen ein Abkommen mit Ragesia zu schüren.

Der Proxy Dorn – Halbbruder von Lady Dene wird ebenso wie Proxy Leandra Tudor – Proxy von Lord Megadon damit erschreckt, dass Angreifer auf Seaquen vor oder nach dem Angriff in ihren Landen marodieren würden. Dem Proxy von Lady Dene informieren die Elfen auch über den Mord an seinen drei Bediensteten bzw. über die Rettung seiner anderen Bediensteten vor der Krallenpolizei. Dieser ist bestürzt und rät ihnen niemandem sonst davon zu berichten. Trotzdem weiss es Proxy Dorn anscheinend zu schätzen und die Elfen sammeln hier etwas Pluspunkte.

Proxy Murdoch Kronsberg – Proxy von Lord und Lady Iz ist den Abgesandten freundlich gesonnen, da sich die Begegnung mit Lady Iz bis zu ihm durchgesprochen hat. Aber es wird angedeutet, dass die Lords von Iz der Königin treu ergeben sind.

Proxy Damien Roland – Proxy von Lord Rego ist dem Anliegen von Seaquen ausgesprochen negativ eingestellt bis Tinuviel ein offizielles Schreiben der Magierakademie vorlegt. Darin entschuldigt sich die Schulleiterin das Problem des Windmagiers der Rego verwüstet hat nicht ausreichend ernst genommen zu haben. Die Elfen versprechen ihm Handelsabkommen mit Tor Pass Stadt.

Lord Namin ist nicht anwesend. (irgendeinen anderen Proxy hatten wir auch erst später gefunden) Daher beenden die Abgesandten die Visiten für den Abend und entschließen sich irgendwo Essen zu gehen. Balam Baston wird gedrängt kurzfristig einen Tisch in einem guten Gasthaus in der unterirdischen Stadt zu besorgen. Unterirdisch ist es viel wärmer als in der eingefrorenen Stadt. Die Helden sind überrascht, dass anscheinend ein großer Teil der Stadt unterirdisch ist und stellen in einer der späteren Nächte fest, dass es da unten sogar einen Eingang zum Palast gibt.

Tinuviel braucht nicht viel Überredungskunst um Melanie Ursin mit zu schleifen. Er mietet ein Zimmer in der Schenke und verbringt nach dem gemeinsamen Essen einige Stunden alleine mit Melanie um sicher zu gehen, dass sie ihn und das Anliegen von Seaquen nicht vergisst. Als die gute Frau zufrieden einschläft stiehlt er sich aus der Schenke und geht in sein Gasthaus.

Nach einer Meditation bzw. Schlaf betreten sie am nächsten Tag die Burg nochmals. Im Hof tummeln sich schon die Höflinge und die Abgesandten erhaschen auch einen kurzen Blick auf Nina Glibglammer – die Beraterin der Königin und neue Polizeichefin. Tinuviel nutzt das Gewimmel im Hof um sich emotional auf die Gnomin zu konzentrieren und dabei stellt er fest, dass sie irgendwie zielstrebig wirkt aber ihre Gefühle verbirgt.

Im Hof ist auch Lord Florys Namin – Verehrer der Königin anzutreffen. Man stellt sich ihm vor und als er Tinuviel ar Shahalesti´s Namen hört wirkt dieser interessiert und voll Lobes gegenüber Lord Shaladel. Tinuviel deutet an das Shalosha seine Cousine ist und führt Lord Namin aufs Glatteis, da dieser ihn für einen Befürworter von König Shaladel´s Politik hält.

Tinuviel lässt aber gleich die Bombe platzen und verunglimpft das glorreichen Shahalesti mit verachtenden Worten und gibt sich dann als Abgesandter von Seaquen zu erkennen.

Daraufhin verlagert Lord Namin das Gespräch in abgeschlossene Räume und Cuin’halar versucht ihn davon zu überzeugen, dass er seinen beiden geliebten Königen Shaladel und Steppengard am besten dient, wenn er gegen den Nichtangriffspakt mit den Ragesiern stimmt.

Unter dem Vorwand dass sie mit allen Proxys sprechen müssen, versuchen die Abgesandten Zugang zum Gefängnis zu bekommen. Allerdings wird das abgelehnt. (Wir haben einen Kniff gefunden, dass einer von uns hinein durfte, aber ich hab vergessen wie wir das gemacht haben. Ich glaube sogar, dass es erst nach der Audienz war um herauszufinden ob die Aura vom Thronsaal jetzt dort ist aber ich kann mich da auch täuschen. Bitte ergänzen.)

Tinuviel begleitet einen Wachhauptmann durch viele lange Gänge in ein Verließ und bekommt dort den Proxy gezeigt. Tinuviel prüft ihn emphatisch auf Besessenheit durch einen Trillith. Das Ergebnis ist negativ und der Proxy verängstigt und verletzt. Tinuviel fällt es schwer sich unbeteiligt abzuwenden und dem Mann nicht mal Trost spenden zu können.

Bald darauf ist die Audienz angesetzt (oder war da noch ein Tag dazwischen?). Sie beginnt mit der Befragung eines Bediensteten des inhaftierten Proxy´s. Dieser Mann scheint verwirrt als er von Nina Glibhammer befragt wird. Er faselt abwechselt etwas von Giftmord oder bestreitet etwas davon zu wissen. Dabei nimmt Cuin’halar wahr das irgendwas nicht stimmt und fordert Tinuviel auf sich emotionell um zusehen. Tinuviel öffnet seine Sinne und spürt sofort eine überwältigende Präsenz, wie ein mächtiges Wesen des Wahnsinn dass den Raum ausfüllt. Er projiziert einen geringen Teil davon über eine Berührung zu Cuin’halar und dieser schlägt vor diese Wesenheit über das Lied der Formen zu manifestieren. Tinuviel lässt sich von Torrent unauffällig stützen und die beiden Elfen nutzen die Deckung durch das Verhörspektakel um das Lied zu wirken.

Das Lied hilft den Beiden den Wahnsinn zurück zu drängen aber es manifestiert sich nichts.

Nina Glibhammer sagt der Versammlung und der Königin, dass der Mann offensichtlich magisch beeinflusst wurde und das die Verhandlung erst mal Vertagt werden sollte. Die Königin stimmt zu und beginnt die Audienz. Nach dem Abbruch des Verhörs verschwindet die unheimliche Präsenz und die Königin wirkt verstört und die Hofmagierin wieder irgendwie abgeschirmt.

Die Abgesandten tragen ihr Anliegen vor aber werden von der Königin abgewimmelt, die ihnen sagt, dass sie nicht noch mehr ihrer Kinder opfern wird. Sie wird dabei sehr heftig und gibt der Gesandtschaft ein Ultimatum ihre Lande innerhalb drei Tagen zu verlassen. Die Königin bekommt während dieser Audienz ständig leise Ratschläge von ihrer Beraterin.

Nach der Audienz treten die Abgesandten zu den versammelnden Proxy´s und Lord Namin um ihnen unter die Nase zu reiben, dass ihre Königin am Rande des Wahnsinns schwebt und nur noch auf die Einflüsterungen ihrer Beraterin hört. Die Anwesenden scheinen nicht glücklich aber müssen diese Wahrheit akzeptieren, die sie eben selbst gesehen haben.

Die Helden beratschlagen was nun zu tun ist und beschließen die drei Tage Frist irgendwie zu nutzen. Sie verlassen die Burg und gehen sicher dass sie dabei gesehen werden. In ihrem Gasthaus bestellen sie Essen für vier auf ihre Zimmer. Die beiden Elfen verlassen heimlich das Gasthaus wieder und schleichen sich unsichtbar in die Burg. Sie suchen den Amtstrakt auf und bekommen mit wie Proxy Melanie Ursin von der Geheimpolizei bedroht wird. Der Krallenpolizist befragt sie nach den Abgesandten Seaquens. Nachdem der Scherge weg gegangen ist, betreten sie das Amtszimmer in Verkleidung ihrer Tarnhüte und trösten die verängstigte Dame.

Nebenbei stellen sie Fragen über den Gästetrakt und brechen schließlich erst in das Zimmer des ragesischen Botschafters und dann in das des Inquisitors ein. Allerdings finden sie dort kein belastendes Material außer einem (Folter?) Buch mit dem Autogramm von einem bekanntem Chefinquisitor.

Als Putzpersonal getarnt machen sie das Zimmer der Hofmagierin ausfindig und dringen in ein Zimmer nebenan ein. Während Cuin’halar dort putzt, lässt sich Tinuviel unsichtbar auf die Fassade gleiten. Er findet eine magische Falle am Fenster der Hofmagierin und umgeht sie um Haaresbreite. Im Zimmer sind drei weitere magische Fallen und ein übles unaufgeräumtes Durcheinander. (die Würfel waren fantastisch und Tinuviel ein Glückspils. Überlasst das den Profis und macht das Zuhause nicht nach!) Tinuviel entdeckt ein Geheimfach im Schreibtisch und entschärft wieder um Haaresbreite eine Giftnadelfalle. Im Geheimfach ist ein Papier das mit einer Pinzette umgedreht wird. Auf der anderen Seite steht: “Haha, du bist tot.” Das soll sich wohl auf die Giftnadel beziehen.

Tinuviel entdeckt zwischen den verstreuten Gegenständen eine ungewöhnliche Phiole mit einem verdächtigen Pulver und schafft es eine kleine Probe zu sichern. (ich werde wahrscheinlich nie wieder so eine Glückssträhne würfeln) Er entkommt unbemerkt mit seiner Beute während im Korridor die Hofmagierin die Zimmertür aufschließt.

Die beiden Elfen betreten unbemerkt wieder ihr Gasthaus und eröffnen Torrent und Balam Bastom was sie vollbracht haben. Als der von den Einbrüchen erfährt bekommt Balam fast einen Herzinfarkt. Die beiden Elfen geben sich blasiert aber wissen insgeheim wie riskant der Beutezug war. (Laut unserer Storytellerin sollte dieser Einbruch nicht durchführbar sein. Nur die fantastischen Würfelergebnisse haben unsere Elfenpopos gerettet.)

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omidkhoshrouysefat

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